Skip to product information
1 of 4

Sherry Blake

Pietro - Kindle

Pietro - Kindle

Sartori Syndicate Series - DE, Book 1

⭐⭐⭐⭐⭐ 633+ 5-Star Reviews

Kindle Unlimited

📚 Exclusively Available
on Amazon

Read it FREE with Kindle Unlimited

Amazon Buy on Amazon

PIETRO

Ich bin bereits innerlich tot.

Sie zu lieben könnte den Rest erledigen.

Vor dreizehn Jahren starb ich mit meinem besten Freund Pablo bei einem Hinterhalt in einem Lagerhaus.

Ich hörte nur nicht auf zu atmen.

Ich habe über ein Jahrzehnt als Geist gelebt.

Skrupellos, kalt, bereits innerlich tot.

Dann betritt Nora Kelly mein Büro.

Meine neue Sekretärin. Scharfsinnig. Furchtlos.

Ich schwor mir, nie wieder etwas zu fühlen. Aber sie bricht etwas in mir auf.

Bringt mich dazu, leben statt nur überleben zu wollen.

NORA

Ich lüge mit jedem Atemzug.

Wenn er es herausfindet, werden wir beide verbrennen.

Mein richtiger Name ist Nora O'Sullivan.

Ich bin die Tochter des irischen Mafiabosses, der Pietro Sartori zwei Meter unter der Erde sehen will.

Jedes Mal, wenn Pietro mich mit etwas ansieht, das Vertrauen sein könnte, lüge ich ihm ins Gesicht.

Er denkt, ich sei seine Rettung.

Er lässt mich hinter Mauern, die niemand sonst durchbrochen hat.

Ich bin das Messer, das auf sein Herz zielt.

Und wenn er die Wahrheit entdeckt, wird von uns beiden nichts mehr übrig sein.

Chapter 1 Look Inside

Prolog
Chicago, vor dreizehn Jahren

Pietro

Das Lagertor hängt schief in den Angeln, das erste Zeichen, dass etwas nicht stimmt.

Ich drücke mich durch, während mir die Standpauke meines Vaters noch in den Ohren klingelt. »Familie kommt zuerst, Pietro. Diese Verantwortungen sind wichtiger, als mit diesem Jungen rumzurennen.«

Metall schrappt über Beton. Das Geräusch fährt mir in die Knochen, eine Warnung, die mein Bauch versteht, bevor mein Kopf es tut. Pablo hätte diese Tür längst repariert. Er ist pingelig, wenn es darum geht, dass Dinge funktionieren.

Stille empfängt mich. Keine Musik aus seinem Kofferradio, kein Geräusch, wie er Ware zählt oder Witze auf eigene Kosten reißt. Nur der Novemberwind, der durch Lücken in den Wellblechwänden klappert.

»Pablo?« Meine Stimme prallt an Metall und Beton ab. »Wo zur Hölle versteckst du dich?«

Der Geruch trifft mich zuerst. Kupfer und Pulver, Scheiße und Angst. Meine Finger finden den Griff der Glock an meiner Hüfte, der kalte Stahl ein vertrautes Gewicht, als ich um die Ecke in den Hauptlagerbereich biege.

Die Kisten sind komplett zerfetzt, übersät mit Einschusslöchern. Weißes Pulver überzieht den Boden, wo Kokainpäckchen aufgerissen sind, es mischt sich mit dunklen Flecken, die sich über den Beton ausbreiten. Blut.

Mein Kopf liefert das Wort, und mein Magen rebelliert. Körper liegen zwischen dem Trümmerhaufen. Drei, vier, fünf Männer, ihre Gesichter schlaff, die Augen weit offen vor einer Überraschung, die nie vergehen wird.

Und mittendrin: Pablo.

Meine Beine bewegen sich ohne nachzudenken und tragen mich über den Lagerboden. Glas knirscht unter meinen Schuhen. Die, die ich getragen habe, um Giuseppe bei seinem verdammten Abendessen glücklich zu machen. Ich sinke neben meinem besten Freund auf die Knie, meinem Bruder in allem außer Blut.

»Nein, nein, nein ...« Die Worte stolpern aus mir heraus, während meine Hände seine Brust finden und auf Wunden drücken, die nicht mehr bluten. Sein bordeauxfarbenes Hemd ist davon schwarz geworden, der Stoff klebrig und kalt. »Pablo, komm schon. Mach die Augen auf.«

Sein Gesicht ist falsch. Zu blass. Lippen blau. Dieses verdammte Grinsen, das er immer trug? Weg. Ich berühre seine Wange und zucke zurück. Seine Haut trägt die Kälte des Novemberbetons, nicht die Wärme des Lebens.

»Scheiße!« Ich prüfe seinen Hals nach einem Puls, der nicht da ist, weiß, dass es nutzlos ist, aber kann nicht aufhören. Seine Hände erzählen die Geschichte. Abwehrverletzungen an den Handflächen, aufgeschlagene Knöchel vom Kämpfen. Er ist nicht leicht gegangen. Pablo hat nie irgendetwas leicht gemacht.

Ich hebe seinen Kopf in meinen Schoß. Seine Augen starren ins Nichts, und ich schließe sie mit zitternden Fingern. Dreiundzwanzig Jahre alt. Genau wie ich. Wir hätten diese Stadt zusammen regieren sollen.

»Es tut mir leid, fratello. Es tut mir so verdammt leid. Ich hätte hier sein müssen. Scheiß auf Giuseppe. Scheiß auf sein Abendessen. Ich hätte hier sein müssen.«

Aber ich war es nicht. Ich saß drei Stunden da und aß das Ossobuco meiner Mutter, während Giuseppe und meine Brüder über Gebietserweiterung und politische Verbindungen diskutierten. Hörte mir seine Predigt über Pflicht und Vermächtnis an, während Pablo den Mexikanern allein gegenüberstand.

Mein Handy summt. Giuseppes Name leuchtet auf dem Display auf, und die Wut kratzt mir heiß und ätzend die Kehle hoch. Meine Hände jucken, etwas zu zerschmettern. Irgendetwas.

Stattdessen gehe ich ran.

»Ist die Lieferung gesichert?« Giuseppes Stimme trägt diesen Ton vorausgesetzten Erfolgs, als würde die Welt sich dem Willen der Sartori beugen, nur weil man es erwartet.

Ich sehe auf Pablos regloses Gesicht, auf die Abwehrverletzungen, die sagen, dass er sie lange genug aufgehalten hat, um den Großteil der Ware zu schützen. Auf die toten Mexikaner, die unsere Versandpläne nicht mehr zurückmelden werden.

»Erledigt.«

»Gut. Ich wusste, ich kann auf dich zählen, ein ordentlicher Soldat zu sein. Familie zuerst, Pietro. Immer Familie zuerst.«

Die Leitung ist tot. Ich lege das Handy beiseite. Ich starre Pablo an. Der Einzige, der die Ketten leichter hat wirken lassen. Und ich habe ihn allein sterben lassen.

Etwas in meiner Brust reißt, scharf und endgültig wie ein Schuss. Es bricht nicht. Es zerbirst.

Zu Staub.

Ich ziehe Pablos Körper näher an mich, sein Blut sickert durch mein Hemd und zeichnet meine Haut. »Ich werde sein, was er will. Der Soldat. Der Killer. Der gute Sohn.« Meine Stimme klingt schon tot, so leer wie das Lagerhaus um uns herum. »Aber wir wissen beide, was wahr ist, oder? Ich bin heute Nacht hier auch gestorben. Nur zu dumm, mit dem Atmen aufzuhören.«

* * *

Gegenwart

Der Ledersessel knarzt, als ich mich zurücklehne und auf Quartalsberichte starre, die zu bedeutungslosem Zahlenbrei verschwimmen. Mein Büro strahlt Macht aus. Fenster mit Blick auf die Stadt, die ich jetzt kontrolliere, italienischer Marmor am Boden, Kunst, für die Museen töten würden.

Alles auf Blut gebaut.

Meine Hand bewegt sich wie von selbst und drückt durch den Stoff meines Hemdes gegen die Rippen. Das Tattoo pulsiert wie eine frische Wunde, obwohl es Jahre her ist, dass die Nadel seinen Namen und dieses Datum in meine Haut geritzt hat. 15. November. Der Tag, an dem ich aufgehört habe, Pietro zu sein, und zu diesem Ding wurde, das sein Gesicht trägt.

An manchen Tagen fahre ich die Buchstaben nach und versuche, mich zu erinnern, wie sein Lachen klang. An anderen grabe ich die Finger so fest hinein, dass es blaue Flecken gibt, in der Hoffnung, dass der körperliche Schmerz alles andere übertönt.

»Wärst du stolz?« frage ich das leere Büro, die Frage, die ich jeder Entscheidung voranstellen muss. »Würdest du verstehen, warum ich sie alle niederbrennen musste?«

Die Männer, die ihn getötet haben, sind schreiend gestorben. Ihre Familien zerstreut. Ihre Gebiete einverleibt. Ich wurde alles, was Giuseppe wollte – gnadenlos, effizient, gefürchtet. Der perfekte Don, als Riccardo eine Kugel fraß und starb. Der perfekte Don, während Bruno im verdammten Krankenhaus liegt und keine Ahnung hat, ob er jemals aufwacht.

Aber Folgendes weiß ich, weiß ich seit jener Nacht im Lagerhaus: Pablo würde hassen, was aus mir geworden ist. Er würde auf das Blut an meinen Händen schauen, die Leere hinter meinen Augen, die Frauen, die ich ficke und abserviere, weil Nichtsfühlen besser ist, als alles zu fühlen.

Er würde mich fragen, wozu Überleben gut ist, wenn ich nicht wirklich lebe.

Und ich hätte keine Antwort. Denn die Wahrheit ist so simpel und unveränderlich wie die Schwerkraft.

Ich hätte in diesem Lagerhaus vor dreizehn Jahren sterben sollen. Jeder Atemzug seitdem ist gestohlene Zeit, geliehen von einem besseren Mann, der sie mehr verdient hat.

Die Lichter der Stadt glitzern hinter meinen Fenstern, Chicago liegt ausgebreitet wie ein Königreich, das ich nie wollte. Irgendwo da draußen pflegt Giulia ihren Garten und zündet Kerzen für ihren Sohn an. Meine Brüder bewegen sich in ihren eigenen Umlaufbahnen, zusammengehalten von Blut und Pflicht und der Art Loyalität, die Pablo getötet hat.

Ich schenke mir drei Finger breit Whiskey ein, hebe das Glas auf mein Spiegelbild im verdunkelten Fenster.

Ein Geist, der auf Geister anstößt.

»Auf geliehene Zeit, fratello.«

FAQS HOW WILL I GET MY EBOOK

You will be redirected to Amazon, where you can download it for free with Kindle Unlimited.

FAQS HOW DO I READ MY EBOOK

Your ebook will appear in your Kindle app for you to read.

Sartori Syndicate Series - DE Reading Order

1. Pietro
2. Lorenzo
3. Nico
4. Vittoria

Return and Refund Policy

All sales are final.

There are no refunds given on digital products.

View full details